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Andere
über mich
Immer
in Erwartung neuen Formen zu begegnen und der Schönheit des Gefundenen
| 1. |
Dusenka
Jablanovic ist ohne Zweifel zu hohen technischen Fertigkeiten
gelangt, wie auch zum Einklang der Ausdrucksweise. Die
Grafik von Dusanka Jablanovic basiert auf sicheren Linien und
reichen Tönen. Reizvoll sind ihre Kontraste zwischen Fülle
und Leere.
Tonko
Maroevic , 1990
Prof. für Kunstgeschichte, Zagreb
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| 2. |
Ihre
Werke sind immer spontane Reaktionen auf innerliche Spannung und
Bewegtheit. So dient der Raum des Kunstwerkes als Raum des Geistes,
und das künstlerische Schaffen dient der Visualisierung der
emotionaler Energie. Ihr starkes Bedürfnis nach expressiven
Aufzeichnungen ist das Echo dieser innerlicher Empfindsamkeit.
Daraus hat die Künstlerin mit der Zeit ihre eigene Lebens-
und Kunstphilosophie entwickelt , die ausgehend vom persönlichen
zum allgemein Menschlichen führt, von Analyse zur Synthese,
vom Einzelnen zum Universum. Ihr gestalterisches Vokabular beruht
immer mehr auf der Sprache von Symbolen.
Die
Dynamik des Bildes geht aus der mit Energie geladenen Farbgebung
und deren physikalischer und psychologischer Werte hervor.
Visnja
S. Gabout / Katalog 1995
Kunsthistorikerin, Zagreb
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| 3. |
Dusanka
Jablanovic versucht vor allem auf expressive Art eigene Betroffenheit
zu visualisieren, immer auf der Grenze erkennbarer und offener
Formen. Dabei ist die angedeutete Gestaltung nur die notwendige
Form, das Unvorstellbare vorzustellen. Die Gestalten sind sublimiert
bis zur Geste, die Farbe verstärkt die Emotionen, wie in
«Triptychon» das als Gruppenschmerz gestaltet ist,
in sich geschlossen und was das Unaussprechliche des Schmerzes
um so stärker betont.
In
Kontrast dazu steht die meditative Form der «Kathedrale»
in ihrer assoziativ-gotischen Komposition. Eine Anlehnung an die
Abstraktionen von Kandinsky wird sichtbar im starken «Ikarus»:
aus der Sonne entsteht der Kreis, der sich später in Monotypien
und Lithographien als eigenständige Form weiter entwickelt.
....so
spürt die Künstlerin neuen technischen Möglichkeiten
in der Grafik nach. Immer in Erwartung neugeborenen Formen zu
begegnen und der Schönheit des Gefundenen.
Wenn
uns die spiralen Wirbel als Wiederholung erscheinen, werden wir
sehen, dass es nur die formale Begegnung mit Gleichem ist. Wie
unterscheiden sich Makro- und Mikrokosmos? Die Imagination Dusanka.
Jablanovic's verbindet diese beide Welten.
Robert
Nikcevski, 1996
Kunsthistoriker
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| 4. |
Der
neueste Zyklus «Monotypie und Lithographie» ist eine
Entwicklung von abstraktem Expressionismus bis betont sensibilisierter
Poetik lyrischer Abstraktion. Die transponiert sie auf die Ebene
universeller Erkenntnisse. Sie vertritt die Klarheit und Überzeugung
reiner malerischen Sprache.
Sie
analysiert und stellt gleichzeitig den physikalischen Raum des
Bildes in Frage. Dabei wählt sie malerische grafische Techniken:
Monotypie und Lithographie mit ihrer grossen Möglichkeit
die breite Skala koloristischen Nuancen zu erreichen. Mit mehrfachem
Superponieren von Flächen realisiert sie räumlichen
und kompositorischen Aufbau.
Dusenka
Jablanovic‘ Farbe hat eine eigene Form und Symbolik, eine
eigene Räumlichkeit, eine eigene Sinnlichkeit und Stimme.
In raffiniertem koloristischen Klang dominiert die blaue Farbe,
die Farbe der Unendlichkeit und Ewigkeit, in der alles verschmilzt
und nach den Räumen des Unbewussten, Irrealen, Überirdischen
und Göttlichen ruft.
Immer
wieder erzählt sie die Geschichte von der in Dunkelheit entstandener
Welt und von dem grossen Knall, durch dessen kreative Energie
das Licht und die Ordnung und das Leben selbst entstanden ist.
In
ihren Bildern entsteht wie nach einer kosmischen Explosion aus
dem Teilchen-Wirbel eine Fläche: der neue kosmische Nukleus,
ein Kreis - vollkommenes Symbol und Archetyp des Universums. Und
hier, da diese Symbolik von Farben und Formen übereinstimmt,
weil das Blau die astrale Farbe ist und der Kreis die astrale
Form, gibt sie allen Erscheinungen die Dimensionen der Zeit.
Visnja
S. Gabout 1996 / 97
Kunsthistorikerin
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| 5. |
...Her
painting resonate a mystical power and inspire contemplation.
She paints fluid shapes that coalesce in harmonious abstract fields
with a palette of opalescent and shimmering blues and grays, and
darker shades to increase spatial depth and contrast. The untitled
dream-like painting depicted here sugests the supra-natural, with
a seated figure on the right and a skeletal figure, floating above,
on the left. Eerie forms emerge and disappear between darkness
and light, life and death, under a harvest moon, in an intriguing
paradox.„
By
Thomas Lawrence , 1997
Artist in the new millennium
Manhattan arts international , N.Y.
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| 6.
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Richness
of invention and quantity of graphical techniques are the main
features of the work of Dusanka Jablanovic. The endless search
for potential of graphical expression, which often goes beyond
the classical discipline of the kind, has its background in the
artistic imagination and variety of shapes; technique which will
express her idea reflect her creative turmoil.
....the
way from the figurative to the methaphysical, returns to readable
shapes reflects artistic circle and the circle of life.. For example,
the monoprints / made during the beginning of her artitistic revival
and transformation / the objective are transferred into the associative
sphere, where the abstractive includes remembrance of the descriptive.
The circle becomes the carrier of the story; the circle full of
symbolic meanings; a geometrical shape which expands and compresses
itself, opens itself to the immeasurable and concentrates in itself.
...This
artistic sign in its universality is a picture of an intimate
confession of the artist, who transferred something general into
something deeply personal.
Unusually
rich structure of the surface and sublimity of the color are external
elements of the refined style that comes from meditation and spasm
, from lyric texture and tension of the gesture. All of this leads
to the continuous movement of the scene , while the expressionism
put into the vitality of the scape refers to the transcendental
. Formal components like atransparensy and density of shapes,
or grafical quality of lines on the surface ,, stress the spark
started in the care of movement, through which the artistic passion
becomes the life itself. The drama of life is imprinted in the
circle that comes from the black rose, but there is also a silent
hope. Accumulated beauty of nature came to the opposite side through
the flower -
to the blackness but the perfection of the circle gives this point
of pain a symbolic light.
....the sensitivity of the grafical sheet came out of combined
printing of multiple panels and intervention of them, where the
coincidence is not entirely excluded. The rational concept has
a tinge of unpredictable , but the charm of the artistic game
stays within the coordinates of the basic idea. D. J. find ways
for her achievements with a great cultural poetry.
Monotyp
with her new quality , also grafics made combining deep and high
print using metal, plaster or polymer matrix-and classic lithography
...are some of the selected techniques
And
methods which Dusanka Jablanovic uses to discovering her peculiar
artistic world.
Stanko Spoljaric / Katalog 1998
Kunsthistoriker, Zagreb
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| 7. |
Die
Malerei Dusanka Jablanovic‘ ist die Malerei der Stimmung,
der existenziellen Bestimmung und geistiger Einstellung. Als intime
und suggestive bildende Aufzeichnung enthüllt sie äusserst
sensibilisierte und individualisierte Empfindung der Welt. Ihre
Grafik und Monotypie sind eine eigenartig introspektive Chronik
in der Erinnerungen gespeichert und Energie und Sinn verdichtet
sind. In ihren Inneren ist diese Schöpfung impulsiv, bewegt,
intuitiv und strahlt geistige Energie aus.
Sie zeigt eine klare und dynamische Evolution des Stils, der sich
auf einer Seite als Prozess der Eröffnung und Befreiung ,
auf der anderen als Prozess des Zusammenfassens und Reduzierens
erklärt werden kann. Eröffnung und Befreiung im Sinne
der Bereicherung und der Kultivierung des Ausdrucks und als inovative
Neugier bei der Suche nach neuen Verfahren und technischen Lösungen
....
Visnja
S. Gabout, 2001 |
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